Eindrückliches Gastspiel der Tösstaler Marionetten
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Die Künstler - eine Frau und zwei Männer - verstanden es vortrefflich, ihren wunderschönen Figuren dank gekonnter Führung und sehr echt wirkenden Dialogen Leben einzuhauchen. Zudem gelang es ihnen mit feiner gesanglicher Untermalung und allerlei "gfürchigen" Geräuschen immer wieder, die Dramatik hochzuhalten. Wer in die Gesichter der jungen Zuschauerinnen und Zuschauer schaute, erkannte sofort: Das spannende Geschehen auf der Bühne zog sie voll in den Bann. Ronja ist die Tochter eines Räberhauptmanns. Sie wächst auf einer Burg auf, zusammen mit ihren Eltern und deren Räuberbande. Eines Tages lernt sie Birk, den Sohn eines verfeindeten Räuberhauptmanns, kennen. Indem sich Ronja und Birk gegenseitig in brenzligen Situationen helfen, werden sie rasch beste Freunde, natürlich sehr zum Ärger ihrer verfeindeten Eltern. Ronja wird deshalb von ihrem Vater verstossen und verbringt den Sommer zusammen mit ihrem Freund Birk in einer Höhle. Mit der Zeit aber wächst Ronjas Vaters Sehnsucht nach seiner Tochter. Schliesslich schaffen es die beiden verfeindeten Räuberbandenchefs, den Konflikt zu lösen. |
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Als schliesslich alles in Minne endete und die Vorführung nach 70 Minuten zu Ende war, durften sich die Marionettenspieler, die sichtlich alles gegeben hatten, im kräftigen Applaus des dankbaren Publikums baden. Nach der letzten Vorführung forderte gar der ganze Saal lautstark eine Zugabe. Diese fiel dann ganz speziell aus: Alle Kinder durften sich der Reihe nach von den zappeligen Wichteln persönlich verabschieden. |
Kommentare einiger Kinder zur Aufführung
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Noemi: "Ich fand es mage lustig, als Ronja zu Birk sagte, er sei ein Hosenscheisser!" Fabian: "Die Geschichte war cool und witzig." Natasa: "Ich fand das Räuberlied lustig, das der Mann sang." Gabriele: "Ich fand das Theater sehr lustig. Als ich am Schluss dem Wichtel tschüss sagte, wollte er meine Hand packen." Jessica: "Der helle Wichtel hielt mir die Hand und lief damit fort. Dann hat er uns noch Küsschen gegeben." Mike: "Es war witzig, als der riesengrosse Mann mit den vielen Köpfen auftauchte. Am Schluss wollte mir der Wichtel an der Brille ziehen." Text und Bilder: Toni Blaser
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