Weihnachtssingen: Unsere 160 Unterstufenkinder brachten viel Licht in die Herzen ihres Publikums
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Insgesamt rund 800 Zuschauer liessen sich am 14. und 15. Dezember von unseren frisch von der Leber weg singenden Unterstüflern in den Bann ziehen und entzücken. Dafür gabs am Schluss verdientermassen einen lang anhaltenden, tosenden Applaus. Fazit: Die sechswöchige, intensive Vorbereitungszeit hatte sich gelohnt!
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Die zahlreichen euphorischen Rückmeldungen bestätigten es: Die 160 Kinder unserer Unterstufe Zentrum hatten sich tief in die Herzen ihrer Eltern, Verwandten und Bekannten gesungen. Dabei berührten die ganz fein gesungenen Liedpassagen ebenso sehr wie die aus voller Kehle dargebotenen. Wie der riesige Chor etwa das Lied "Es Liecht isch da für eus alli" mit zartem Pianissimo begann ("Wänn i jetz ganz stille bin...") und es am Schluss zu einem imposanten Fortissmo anschwellen liess (...dänn wird's plötzlich hell!"), war schon beeindruckend. Rosmarie Blaser, die musikalische Leiterin, hatte es verstanden, das von den beteiligten Lehrpersonen zusammengestellte Programm so zu gestalten, dass jedes einzelne Lied eine Besonderheit enthielt. Dabei setzte sie geschickt auch die Möglichkeiten des zwanzigköpfigen Elternchors ein, der sich in drei Proben unter der Leitung von Yvonne Bertschi auf die Auftritte vorbereitet hatte. Auch ein Instrumental-Trio, das zusammen mit dem souverän und einfühlsam begleitenden Pianisten Dominik Brühwiler für Vorspiel und Begleitung sorgte, bereicherte den Gesamtklang auf wunderbare Weise. Je nach der Stimmung, die ein Lied verbreitete, brachten die drei Lehrer(innen) der Musikschule Urdorf ihre Instrumente zur Geltung - Lona Schatzmann-Lehmann ihre Panflöte (leider konnte sie nur an der ersten Aufführung dabei sein), Christine Pavoni ihr Cello und Jan Wyss seine Trompete. |
Bei Liedern und Geschichte stand das Licht im Zentrum
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Die einstündige Aufführung war in fünf Blöcke unterteilt. Nach den ersten vier Liedern, alle mit dem Thema Licht, erzählten einzelne Kinder den ersten Teil der Geschichte vom jungen Hirten Simon mit seinen vier Lichtern. Dazu erstrahlten an der Wand über dem Chor gross und bunt entsprechende Zeichnungen, die in den acht Klassen angefertigt worden waren. Simon hat sein Lieblingsschäfchen verloren, was den Besitzer der Herde sehr erzürnt. Er muss sich aufmachen, das schneeweisse Lämmchen zu suchen. Zum Glück hat ihm sein älterer Hirtenkollege eine Laterne mit vier Lichtern mitgegeben. Auf der vorerst erfolglosen Suche verschenkt Simon drei seiner Lichter an solche, die sie noch nötiger haben als er selber: an einen verletzten Wolf, einen armen Dieb und einen hungrigen Bettler. Schliesslich landet er in einem ärmlichen Stall, wo seine verzweifelte Suche glücklich endet: Das Lamm liegt neben einem neugeborenen Kind, dem Christuskind. Diesem schenkt der junge Hirt in grosser Dankbarkeit sein allerletztes Licht. Vier weitere Lichter-Lieder leiteten zum zweiten Geschichtenblock über, ehe im Finale dann die grosse Weihnachtsfreude besungen wurde. Natürlich sang das Publikum beim Abschlusslied "We wish you a Merry Christmas and a happy new year" kräftig mit. Genau dieser Wünsch sei hiermit auch an Sie weitergegeben, liebe Leserin, lieber Leser! Text: Toni Blaser |
Bilderbogen von Britta Kapitzki
Britta Kapitzki ist Fotografin und wohnt im Chlösterli 15 in Urdorf.
Telefon: 043 538 51 65
Weitere Bilder von Britta Kapitzki am Ende dieses Berichts
Diese Klassen nahmen am Weihnachtssingen teil
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1. Klasse Hanselmann/Bortis (Santschi) |
Unser Programm
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De Mond singt (Andrew Bond) Geschichte "Die vier Lichter des Hirten Simon" (1. Teil) Vier Cheerz (Andrew Bond) Geschichte "Die vier Lichter des Hirten Simon" (2. Teil) Für alli Mänsche (Jester Hairston, nach Mary's Boy Child) |
Unser Dank
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Es waren viele, denen wir die beiden gelungenen Vorführungen zu verdanken haben:
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Auf den Geschmack gekommen, ein Instrument zu lernen?
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Es ist gut möglich, dass an unserem Weihnachtssingen in ein paar Kindern der Wunsch erwacht ist, auch einmal so schön Panflöte, Cello oder Trompete spielen zu können, wie das die Lehrerinnen und Lehrer unserer Musikschule taten. Diese drei erwähnten Instrumente können, wie viele andere auch, an der Musikschule Urdorf gelernt werden. Für nähere Auskunft klicken Sie sich einfach auf unserer Homepage zur Musikschule Urdorf. Auskunft erteilt natürlich auch deren Leiter, Jan Wyss. Er ist jeweils montags und mittwochs von 9 bis 12 Uhr in seinem Schulleitungsbüro im Embri 49 erreichbar. Telefonnummer: 044 736 15 41 |
Auch die Kollekte war ein schöner Erfolg
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Wir sind dankbar und glücklich, der Stiftung Wunderlampe den stolzen Betrag von Fr. 3078.95 aus unserer Kollekte überweisen zu dürfen. Diese Organisation erfüllt Herzenswünsche von schwerkranken und behinderten Kindern und Jugendlichen, die in der Schweiz wohnen. |