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Externe Schulevaluation Schule Urdorf - Zusammenfassender Bericht

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Externe Schulevaluation durch die Fachstelle für Schulbeurteilung
Die Fachstelle stellt der Schule Urdorf ein „gutes Zeugnis“ aus


Alle vier Jahre wird an den Zürcher Volksschulen eine externe Schulevaluation durchgeführt. In Urdorf fand dieses Grosserreignis das erste Mal zwischen Juni und November 2010 statt.
Weshalb eine externe Beurteilung?
Sie ist Teil der Qualitätssicherung der Zürcher Volksschule und dient den Schulen als Standortbestimmung. Aus den Resultaten der umfassenden Beurteilung von aussen können sich wichtige Impulse für die Weiterentwicklung ergeben.
Vier Evaluationsteams der Fachstelle für Schulbeurteilung haben zwischen Juni und November 2010 die Schule Urdorf unter die Lupe genommen.

Die Resultate der Beurteilung stammen aus folgenden Quellen:

  • Ausführliches Portrait über Ziele, Aktivitäten, Schwerpunkte und Organisation der Schule (Portfolio)
  • Selbstbeurteilung der Schule
  • Fragebogen für Eltern, Lehrpersonen und Schüler/innen
  • Interviews mit Schülern/innen, Eltern, Lehrpersonen, Schulleitungen, Schulpflegemitgliedern und weiteren Mitarbeitenden der Schule
  • Unterrichtsbesuche und Pausenbeobachtungen

Die Fachstelle hat für den Bericht diejenigen Aussagen verwendet, die in mindestens zwei Quellen vorkamen.

Urdorf darf zufrieden sein. In den untersuchten Bereichen „Lebenswelt Schule“, „Lehren und Lernen“, Führung und Management“ und in den „Fokusthemen“ der einzelnen Schulen freuen wir uns über mehrheitlich gute bis sehr gute Resultate. Selbstverständlich gibt es auch Hinweise auf Schwachstellen. Diese nehmen Kindergarten, Primar- und Sekundarschule zum Anlass, sich weiter  zu entwickeln und mit Hilfe der konkreten Tipps einen Schritt weiter zu kommen.

Es ist der Schule Urdorf insgesamt gelungen, wirksame und zielorientierte Schulleitungen zu etablieren. Die Schulprogramme werden sorgfältig zusammengestellt und dienen der konsequenten pädagogischen Weiterentwicklung der Schule. Die Informationskanäle sind vielfältig und werden sinnvoll genutzt. Die Zusammenarbeit in den Lehrerteams funktioniert mehrheitlich gut und hat eine positive Wirkung auf den Unterricht, die Unterrichtsentwicklung und die Beurteilungspraxis.
In den Schulhäusern fühlen sich die meisten Kinder wohl und sicher. Verbindliche Regeln sind etabliert. Die Lehrer/innen sind bestrebt, bei Regelübertretungen gemeinsam und konsequent zu handeln.
Respektvolle und wertschätzende Umgangsformen wurden fast überall beobachtet. Die Kinder werden auf einem gutem Leistungsniveau gefordert und erhalten wo nötig Unterstützung. Auch begabte Kinder kommen zum Zug: innerhalb des Unterrichts, in Gymivorbereitungskursen oder in vielfältigen Projekten.
Die Evaluationsteams konnten gut vorbereitete und zielorientierte Lektionen beobachten. Der Spielraum für individuelles Lernen ist in den vier  Schulen Kindergarten, Weihermatt, Zentrum und Moosmatt unterschiedlich stark ausgeprägt.
In allen Schulen wird an der Klassengemeinschaft gearbeitet. Dies geschieht innerhalb des Klassenrats, mittels spezieller Lernformen im Unterricht und in Lagern und anderen Projekten ausserhalb des Schulzimmers.

Die vier Schulen wurden auch auf Schwächen hingewiesen. Daraus leiteten sie verschiedene Massnahmen ab:

Der Kindergarten wird seine Stärke, gemeinsame Themen mit Kreativität und Engagement anzugehen in Zukunft mit ihrem Schulprogramm verbinden und dieses vermehrt auf das Schulprogramm der Schule Urdorf  abstimmen.

Die Primarschule Weihermatt setzt auf sogenannte Kompetenzraster. Die Lehrpersonen können damit den Lernstand der Kinder besser erfassen und für begabte Kinder geeignete Aufgaben zusammenstellen. Sie führt daneben drei kooperative Lernformen verbindlich ein.

Die Primarschule Zentrum wird sich mit Massnahmen bei Regelverstössen auseinander setzen. Dies unter dem Aspekt der Sorgfalt im Umgang untereinander und der Disziplin. Im sonderpädagogischen Bereich werden Kriterien für einen IF-Status diskutiert und einheitlich, für alle transparent definiert. Ebenso werden Verantwortlichkeiten der einzelnen Lehrkräfte in der Zusammenarbeit geklärt. Die personelle Führung wird verstärkt.

Die Sekundarschule Moosmatt wird das Augenmerk auf differenzierte Lernangebote für die Schüler/innen und auf die Erhöhung der aktiven Lernzeit legen. Das Thema Klassenführung wird ins Schulprogramm aufgenommen und dem Wunsch der Eltern, sich vermehrt einbringen zu können, wird im Elternforum nachgegangen.

Der Massnahmenplan, den die Urdorfer Schulen im April der Fachstelle für Schulbeurteilung eingereicht haben, setzte den Schlusspunkt hinter eine lange und sehr arbeitsintensive Beurteilungszeit. Ob sich der grosse Aufwand gelohnt hat? Wir hoffen es.
Die Schule dankt allen Eltern und Schülern/innen, die sich aktiv an den Umfragen beteilgt haben, für ihren wertvollen Beitrag und hofft auf eine weiterhin konstruktive Zusammenarbeit.

Interessierte können die vollständigen Berichte der Fachstelle für Schulbeurteilung in der  Schulverwaltung einsehen.
Bitte melden Sie sich bei der Schulverwaltung Urdorf:
schulverwaltung@urdorf.ch oder 044 736 15 15

Im Mai 2011

Trudi Müller Blau, Präsidentin der Schulleitungskonferenz Urdorf


Downloads
Externe SE Bericht Externe SE Bericht (56Kb, 2011-05-16)

als PDF-Datei

 

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