Die Sekundarschule

Das System A,B,C

Die Sekundarschule Urdorf umfasst drei Abteilungen: A, B und C.
Die Abteilung A ist die kognitiv anspruchsvollste.
In jeder Klasse trägt ein Klassenlehrer/ eine Klassenlehrerin die Hauptverantwortung und ist Ansprechperson für die Eltern.
Aus organisatorischen Gründen kann es vorkommen, dass die Abteilungen kombiniert  geführt werden (z.B A/B oder B/C).

Die Abteilungen

Die Abteilung A
-    Diese Abteilung bereitet auf die Berufsausbildung vor und bildet für leistungsstarke Schüler/Innen die Grundlagen für den Besuch der Berufsmittelschule oder des Gymnasiums.
-    Sie stellt erhöhte Anforderungen an das abstrakte Denk- und Vorstellungsvermögen, an die Ausdauer und Selbständigkeit und an die Fähigkeit, selbständig Lösungswege für neue Aufgaben und Probleme zu finden.

Die Abteilung B
-    Die Sek. B bereitet die Jugendlichen auf eine Berufsausbildung vor, deren Schwerpunkt im praktischen Bereich liegt.
-    Sie vermittelt ein sicheres Grundwissen. Theoretische Sachverhalte werden durch einen lebensnahen und praktischen Unterricht veranschaulicht. Die Selbsttätigkeit der Schüler/innen wird gefördert.
-    Schülerinnen und Schülern mit sehr guten Leistungen und hohem Engagement haben die Möglichkeit, die Aufnahmeprüfung für die Berufsmittelschule zu absolvieren.

Die Abteilung C
-    In der Abteilung C werden die Schüler/innen auf den Einstieg in eine einfache Berufslehre oder in eine sog. Attestlehre vorbereitet.
-    Die Sek. C vermittelt elementare Grundlagen und sichert und repetiert das Grundwissen in den Hauptfächern.
-    Im Vordergrund steht die Entwicklung zu einer selbständigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.

Der Übertritt aus der Primarschule

Die wesentlichen Information finden Sie in der Übertrittsbroschüre.

Die Umstufungen (Wechsel der Abteilungen A,B,C)

Der Sekundarschule Urdorf ist es ein Anliegen, dass auf der Sekundarstufe die Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen Abteilungen gewährleistet ist.
Umstufungen sind zu festgelegten Terminen während des Schuljahrs möglich. Sie sind sinnvoll, wenn die Leistungen eines Schülers/ einer Schülerin darauf hinweisen, dass er/ sie  in einer anderen Abteilung besser gefördert werden kann. Umstufungen können durch die Lehrperson oder die Eltern beantragt werden.
Die Lehrperson spricht vor dem Umstufungstermin mit den Eltern und dem Schüler/ der Schülerin über die Möglichkeit einer Umstufung. Der Umstufungskonvent (an diesem nehmen alle Lehrpersonen teil, welche den betreffenden Jugendlichen unterrichten) nimmt eine Gesamtbeurteilung vor und beschliesst über den Antrag. Anschliessend erhalten die Eltern den Antrag zur Unterschrift.
Sind die Eltern mit dem Antrag nicht einverstanden, können sie bei der Schulleitung dessen Überprüfung verlangen.

Die Umstufungstermine

1. Sek.:    November, April, Juni
2. Sek.:    Ende 1. und Ende 2. Semester (Ende Januar und Ende Juni)
3. Sek.:    Ende 1. Semester
Die genauen Daten können dem aktuellen Terminplan entnommen werden.

Der Übergang in die Berufsausbildungen und Mittelschulen

Der Berufswahlprozess wird von den Eltern, dem/der Jugendlichen, der Schule und der Berufberatung gemeinsam gestaltet. An einem Elternabend im ersten Semester der 2. Sek. werden die Verantwortlichkeiten geklärt und der Berufswahlprozess wird gemeinsam besprochen.

Berufsinformationsveranstaltungen, Berufserkundungen und Schnupperlehren gehören ins Programm der 2. und 3. Sek.

Informationsveranstaltungen der verschiedenen Mittelschulen des Kantons finden jeweils im November statt.

Die Aufnahmeprüfungen für die Berufsmittelschule und für die Mittelschule finden im März statt.

Die Vorbereitungskurse für die Aufnahmeprüfung ins Gymnasium beginnen jeweils im September.

Weitere Informationen:
Link zur Berufsmittelschule
Link zur Mittelschule
Link zur Kantonsschule Limmattal